Mascherano und der Fahrer

Ich hab es sicherlich nicht auf Argentinier abgesehen, aber nach dem hundewerfenden Herrn Jimenez im letzten Beitrag folgt ein weiterer unrühmlicher Auftritt seines bekannteren Landsmannes Javier Mascherano, der ebenfalls mit einem Platzverweis endete.

Am Dienstag traf Mascherano in der WM-Qualifikation mit der argentinischen Nationalmannschaft auf Ecuador. In der 86. Minute der Partie, die 1-1 endete, wurde er nach einer Verletzung mit einem kleinen Sanitäter-Wagen vom Feld gefahren. Während der Fahrt in Richtung Seitenlinie muss Mascherano irgendetwas an den Fahrkünsten des Fahrers gestört haben, denn wie man in der Zeitlupe der Fahrt sehen konnte – die Kameras nehmen heute aber auch jede Kleinigkeit auf dem Feld auf – trat er ihm zweimal gegen die Schulter. Mascherano hat sich inzwischen entschuldigt und den Grund für die Tritte erläutert: „Der Wagen fuhr zu schnell, ich wurde hin- und herbewegt und dachte, dass ich stürzen könnte. Der Fahrer igorierte mich und ich reagierte. Doch ich war im Unrecht.“

Nächstes Mal solche Hinweise am besten per Tippen auf die Schulter geben, dann gibt es auch keinen Platzverweis. Putzig übrigens, wie er nach der gezückten Karte das Unschuldslamm des Jahres mimt. Was, wer, ich, Rot? Ja, du, Rot, und das zu Recht.

1 Gedanke zu „Mascherano und der Fahrer“

  1. Ich mag ihn ja wirklich gerne, insofern hat er bei mir auch jetzt nur wenige Sympathiepunkte eingebüßt. Übrigens hat er sich am Tag danach in aller Form öffentlich entschuldigt. Zur Erklärung (er wollte das ausdrücklich nicht als Rechtfertigung verstanden wissen) gab er an, dass ihm der Fahrstil zu schnell und ruppig war und der Fahrer nicht auf seine mündlich vorgebrachte Bitte, das zu ändern, reagiert habe.

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